Muaythai
Muaythai ist der Nationalsport Thailands. In den letzten Jahren hat er sich wie ein Lauffeuer über die ganze Welt verbreitet und sich zu einer der führenden Kampfsportarten entwickelt: ein waffenloser Kampf mit großer Zuschauerattraktivität, der zugleich als Selbstverteidigungsform und Fitnessprogramm dient. Die Grundlagen des Muaythai ruhen auf fünf wichtigen Säulen: Tradition, Respekt, Ehre, Spitzenleistung und Fairplay.
Muaythai ist ein Kampfsport, der Schläge im Stehen sowie verschiedene Clinch-Techniken einsetzt. Er ist als „Kunst der acht Gliedmaßen“ bekannt, da er sich durch den kombinierten Einsatz von Fäusten, Ellbogen, Knien und Schienbeinen auszeichnet. Fast alle Techniken im Muaythai erfordern Ganzkörperbewegungen, wobei bei jedem Tritt, Schlag, Ellbogenstoß und jeder Abwehr die Hüfte gedreht wird.
Wie im Boxen werden Kämpfe nach Punkten, durch K.o. oder durch Abbruch des Kampfes durch den/die Ringrichter:in entschieden. Jede der drei Runden dauert drei Minuten, dazwischen liegt eine einminütige Pause. Am Ende jeder Runde erhält der/die leistungsstärkere Athlet:in 10 Punkte. Der/die unterlegene Athlet:in kann je nach seiner Leistung in dieser Runde 9, 8 oder 7 Punkte erhalten. Bei gleicher Leistung können beide Athlet:innen 10 Punkte erhalten.


